Sonntag 20 Mai 2012

Kurznachrichten

Erstberatung von Anlegern, deren offene Fonds geschlossen wurden, für 50 Euro zzgl. MwSt.

DEGI International, DEGI Europa, US Grundinvest, AXA Immoselect, SEB Immoinvest, Premium Management Immobilien-Anlagen P, TMW Immobilien Welthandel – dies sind nur einige Namen, in den letzten Jahren mussten leider immer wieder offene [mehr] Immobilienfonds aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten schließen. Dies betrifft insbesondere die Anleger, die über das investierte Kapital kurzfristig verfügen müssen. Wir beraten Sie gern hinsichtlich Ihrer etwaigen Ansprüche.

Badenia: Neue Hoffnung für Anleger durch Urteil des BGH PDF Drucken E-Mail

Nach dem neuesten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 20.03.2007 in Sachen "Schrottimmobilien" und Badenia Bausparkasse, können Geschädigte nun doch noch auf vollen Schadensersatz durch die Badenia hoffen. Zwar hat der zuständige Senat des Bundesgerichtshofs die Badenia noch nicht abschließend zum Schadensersatz verurteilt, sondern die Angelegenheit wegen eines Verfahrensfehlers wieder an das Oberlandesgericht Karlsruhe zur Entscheidung zurückverwiesen.

Der vorsitzende Richter des BGH-Senats, Gerd Nobbe, richtete aber sehr deutliche Worte in Richtung Badenia. Diese werde es nicht leicht haben, den Prozess zu gewinnen. Durch die nun erstmals vorgelegten Wirtschaftsprüfungs-Gutachten erhalte man „tiefe Einblicke“ in die Geschäftspraxis der Badenia und der Heinen & Biege Gruppe. Aufgrund der engen Verflechtungen habe die Badenia mit der Heinen & Biege Gruppe in „institutionalisierter Weise“ zusammengearbeitet. Die Kenntnis der Badenia von der Nichterzielbarkeit der versprochenen Mieteinnahmen und damit von der mangelnden Rentabilität der Kapitalanlage werde daher vermutet. Es obliegt nun der Badenia, zu beweisen, dass sie keine Kenntnis hatte.

Da die Badenia aber bereits in den vorherigen Instanzen Zeugen benannt hatte, um ihre Unkenntnis von den fehlerhaften Kalkulationen nachzuweisen, diese aber zunächst nicht angehört wurden, wurde das Verfahren noch einmal an das Oberlandesgericht Karlsruhe zurückverwiesen, um die Beweisaufnahmen nachzuholen.

Der Vorsitzende des Senats äußerte in der mündlichen Verhandlung am 20.03.2007 aber bereits erhebliche Zweifel daran, dass die Badenia von der arglistigen Täuschung der Anleger durch die Heinen & Biege Gruppe keine Kenntnis hatte. Die neuerdings vorgelegten Unterlagen sollen nach Angaben des Vorsitzenden mehrere Indizien enthalten, die für eine Kenntnis der Badenia von der Täuschung der Anleger sprechen.

Kapitalanleger, die den Erwerb einer sogenannten Schrottimmobilie durch ein Darlehen der Badenia finanziert haben, haben daher nun wieder gute Erfolgsaussichten, ein Verfahren gegen die Badenia zu gewinnen und die erlittenen finanziellen Schäden von der Badenia ersetzt zu erhalten.

Wir prüfen Ihre möglichen Schadensersatzansprüche gegen die Badenia.

 

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