Sonntag 20 Mai 2012

Kurznachrichten

Erstberatung von Anlegern, deren offene Fonds geschlossen wurden, für 50 Euro zzgl. MwSt.

DEGI International, DEGI Europa, US Grundinvest, AXA Immoselect, SEB Immoinvest, Premium Management Immobilien-Anlagen P, TMW Immobilien Welthandel – dies sind nur einige Namen, in den letzten Jahren mussten leider immer wieder offene [mehr] Immobilienfonds aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten schließen. Dies betrifft insbesondere die Anleger, die über das investierte Kapital kurzfristig verfügen müssen. Wir beraten Sie gern hinsichtlich Ihrer etwaigen Ansprüche.

Forderungsmanagement PDF Drucken E-Mail

PecuNext hat eine einzigartige Internet-Plattform geschaffen, über die Sie Ihre offenen Forderungen einfach, preisgünstig und zeitnah beitreiben lassen können. Wir sind an die Plattform angeschlossen und übernehmen die Beitreibung Ihrer Forderungen innerhalb von 24 Stunden.

 

Außergerichtliches Mahnverfahren

 

Die Rechtsanwaltskanzlei Olivia Holik ist an die PecuNext-Forderungsplattform angeschlossen. Das bedeutet, dass im außergerichtlichen unstreitigen Verfahren keine Rechtsanwaltsgebühren anfallen, da die PecuNext GmbH diese übernimmt.


Im außergerichtlichen Verfahren mahnen wir die Schuldner unter Fristsetzung und Androhung der Beantragung des gerichtlichen Mahnverfahrens an. In geeigneten Fällen gehen wir den Forderungen zudem telefonisch nach.


Während des außergerichtlichen Verfahrens melden sich viele Schuldner und bieten Teil- bzw. Ratenzahlungen an. Für diesen Fall nehmen wir Kontakt mit den Mandanten auf, fragen nach, ob Einverständnis mit dem Angebot besteht, und schließen gegebenenfalls mit der Gegenseite entsprechende Vereinbarungen, deren Abwicklung ebenfalls über die Kanzlei läuft.


Gerichtliches Mahnverfahren

 

Für den Fall, dass eine Forderung außergerichtlich nicht beigetrieben werden kann, bleibt als weiteres Mittel der Beitreibung nur das gerichtliche Mahnverfahren sowie das Klageverfahren. Im gerichtlichen Mahnverfahren wird dem Schuldner eine gerichtliche Zahlungsaufforderung zugestellt (der sog. Mahnbescheid). Legt der Schuldner dagegen keinen Widerspruch ein und zahlt er weiterhin nicht, wird auf der Grundlage des Mahnbescheides ein sog. Vollstreckungsbescheid beantragt, der wiederum Grundlage der Zwangsvollstreckung ist. Der Vollstreckungsbescheid ist als Titel 30 Jahre lang vollstreckbar.


Kosten

 

Die Freistellung der PecuNext GmbH bezieht sich nicht auf gerichtliche Verfahren. Daher fallen für diese Gerichts- und Anwaltskosten an, die jedoch bei erfolgreicher Durchsetzung der Forderung vollständig vom Schuldner zu erstatten sind. Gelingt die Durchsetzung der Forderung nicht, haben wir das Kostenrisiko der Mandanten begrenzt, indem wir nicht die gesetzlich vorgesehenen Gebühren, sondern bestimmte von der Forderungshöhe abhängige Pauschalen berechnen. Die Pauschale beträgt bei Forderungen:

 

    • Kontopfändung: 15,00 EUR

  • bis 300,00 EUR

    von 301,00 EUR bis 2.000,00 EUR

    von 2.001,00 EUR bis 4.000,00 EUR

    von 4.001,00 EUR bis 6.000,00 EUR

    von 6.001,00 EUR bis 8.000,00 EUR

    von 8.001,00 EUR bis 10.000,00 EUR

    darüber nach Vereinbarung

    30,00 EUR (6,00 EUR)

    60,00 EUR (12,00 EUR)

    90,00 EUR (18,00 EUR)

    120,00 EUR (20,00 EUR)

    150,00 EUR (20,00 EUR)

    180,00 EUR (20,00 EUR)

    Diese Pauschalen berechnen wir Ihnen zuzüglich gesetzlicher Auslagenpauschale (20 %, max. 20,- EUR, siehe Betrag in Klammern) sowie zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer.

    Die Pauschale umfasst das gesamte gerichtliche Mahnverfahren einschließlich der Beantragung eines Vollstreckungsbescheides sowie der Durchführung der Zwangsvollstreckung.

    Um wie vorstehend verfahren zu können, ist nur (!) für den Fall des Forderungsausfalls gesetzlich vorgeschrieben, dass der Mandant seinen Kostenerstattungsanspruch, den er gegen den Schuldner hat, insoweit an unsere Kanzlei abritt, als dieser unsere Pauschalen übersteigt. Beispiel an einer Forderung in Höhe von 800,- EUR:

    Die gesetzlichen Anwaltsgebühren für das gesamte Forderungseinzugsverfahren einschließlich Zwangsvollstreckung betragen normalerweise 156,65 EUR zzgl. Mehrwertsteuer. Bei Forderungsausfall trägt der Mandant 60,00 EUR zzgl. Auslagenpauschale in Höhe von 12,00 EUR. Da gegen den Schuldner jedoch ein Erstattungsanspruch in Höhe von 156,65 EUR besteht, muss dieser Erstattungsanspruch insoweit an die Kanzlei abgetreten werden, als er den Betrag von 72,00 EUR übersteigt (also in Höhe von 84,65 EUR).

    Neben den Anwaltskosten entstehen im gerichtlichen Mahnverfahren Gerichts-kosten. Diese betragen bei Forderungen:

    bis 600,00 EUR

    bis 900,00 EUR

    bis 1.200,00 EUR

    bis 1.500,00 EUR

    bis 2.000,00 EUR

    bis 2.500,00 EUR

    bis 3.000,00 EUR

    bis 3.500,00 EUR

    bis 4.000,00 EUR

    bis 4.500,00 EUR

    bis 5.000,00 EUR

    bis 6.000,00 EUR

    bis 7.000,00 EUR

    bis 8.000,00 EUR

    bis 9.000,00 EUR

    bis 10.000,00 EUR

    fortlaufend

    18,00 EUR

    22,50 EUR

    27,50 EUR

    32,50 EUR

    36,50 EUR

    40,50 EUR

    44,50 EUR

    48,50 EUR

    52,50 EUR

    56,50 EUR

    60,50 EUR

    68,00 EUR

    75,50 EUR

    83,00 EUR

    90,50 EUR

    98,00 EUR

    Für die Zwangsvollstreckung entstehen folgende Gerichts- bzw. Gerichts-vollzieherkosten:

 

    • gängiger Gerichtsvollzieherauftrag: 20,00 EUR

 

Verfahren nach Widerspruch gegen Mahnbescheid oder Einspruch gegen Vollstreckungsbescheid:


In diesem Fall ist die Forderung vor Gericht schriftlich zu begründen. Für das Gerichtsverfahren fallen die gesetzlichen Gebühren an. Eine Herabsetzung oder Pauschalierung ist unzulässig. Aussichten des Rechtstreits und Kostenrisiko werden mit unseren Mandanten individuell besprochen.

 

Weitere Kostenrisiken


Es können weitere Kosten entstehen durch Einwohnermeldeamtsanfragen (EMA-Anfragen) und sonstige Behördenanfragen sowie Wirtschaftsauskünfte und sonstige Recherchen. EMA-Anfragen nehmen wir falls erforderlich zur Adressermittlung obligatorisch vor. Die Kosten bewegen sich zwischen 3,00 und 8,00 EUR. Alle anderen kostenverursachenden Maßnahmen werden mit unseren Mandanten abgestimmt. Auch vorgenannte Kosten sind vom Schuldner zu erstatten. Lediglich bei Forderungsausfall trägt sie der Mandant.


Zusammenfassung

 

Im unstreitigen außergerichtlichen Verfahren fallen keine Anwaltsgebühren an. Im gerichtlichen Mahnverfahren fallen ebenfalls keine Kosten an, wenn die Durchsetzung der Kosten beim Schuldner erfolgreich verläuft. Dies gilt gleichermaßen für das Klageverfahren, soweit die Klage Erfolg hat.


Kommt es bei Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens zum Forderungsausfall, müssen die oben genannten Pauschalen sowie Gerichtskosten etc. vom Mandanten getragen werden. Im Klageverfahren werden die gesetzlichen Gebühren erhoben.

 

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